Über mich


Vielfältiger Sport und Beschäftigung mit meinen Samojeden: Das ist meine Welt!






Reisenbach 2014


Michael & Takoda in Österreich 2015
Wie kamen wir auf die Samojeden?

Hallo! Mein Name ist Michael Scholz und ich wohne in Frankenthal/Rh.Pfalz Deutschland.
Das Thema Samojede begleitet mich und meine Familie seit dem 18.04.2004. Das ist der Tag an dem Pepsi zu uns kam. Sie war ein "Nothund" aus dem Tierschutz und kam damals aus der Gegend von Malaga/Spanien.
Wir hatten uns lange Gedanken über die Wahl eines Familienhundes gemacht. Mein Traum war es immer, einen nordischen Hund zu besitzen. Für mich verkörpert er u.a. die Nähe zum Wolf - meinem persönlichen Lieblingstier - am meisten. Ehrlich gesagt, dachte ich hierbei aber jedoch immer an einen Sibirian Husky bzw. einen Malamuten und habe zunächst den Samojeden keine Beachtung geschenkt. Ich erinnere mich noch an unsere ersten Infoquellen welche wir uns besorgten. Hier war unter anderen ein Video über die Nordischen Rassen, in dem auch hin und wieder die Samojeden auftauchten. Meine damalige Meinung war jedoch, dass sie mir zu "langweilig" - da nur rein weiß - erschienen, und mein Traumhund ein Siberian Husky mit der üblichen Gesichtsmaske sein sollte.
Nach längerer Recherche und Gesprächen mit Fachleuten mußte ich jedoch feststellen, dass ich bzw. wir in unserer Familiensituation mit drei kleinen Kindern, dieser Rasse  in Sachen Beschäftigung und Haltung nicht gerecht werden konnten und haben etwas verzweifelt hiervon wieder Abstand genommen.
Leicht "verkrampft" orientierten wir uns dann an den üblichen Familien - Hunderassen wie z.B. Retriever. Irgendwie konnte aber hier der Funke nicht so überspringen.
Aus Zufall kamen wir dann auf die Rasse der Akitas. Einen Hund, der als Familienhund beschrieben wurde und auch den weiteren nordischen Hunderassen zugeordnet wird. Im Internet war dann auch ein Nothund (wir wußten schon hier, dass es ein Nothund sein sollte) und wir haben uns dann näher über diesen Hund bei der zu vermittelnden Tierschutzorganisation erkundigt.
Ein sehr langes Telefonat mit einer Dame, die sich mit den nordischen Rassen sehr gut auskannte hat jedoch ein für uns ein "folgenschweres" ;-) Ergebnis hervorgebracht. Sie schätzte den damals zu vermittelnden Akita für zu agil und jung ein, um ihn an eine Familie mit kleinen Kindern zu vermitteln.
Stattdessen hatte Sie uns empfohlen, uns doch mal näher mit der Rasse der Samojeden zu beschäftigen, da sie wirklich die besten Familienhunde unter den nordischen Schlittenhunderassen seien.
Irgendwie war das ein "magischer Moment" , denn in dem Augenblick, als sie den Namen "Samojede" erwähnte, wußte ich, dass ich soeben unsere Rasse gefunden hatte. Ich beendete dankend das informative Gespräch und habe mich gleich an die Internet Recherche gemacht und wurde bestätigt: Mir fiel es wie Schuppen von den Augen:
Das war mein Hund, meine Rasse!
Gleich haben wir uns an diverse Vermittlungsseiten herangemacht, und hier und da Anfragen gestellt.
Auf einer Seite war eine Hündin zu vergeben. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie schon reserviert war, Aber die Dame der Organisiation stellte mir in Aussicht, uns für die nächste Hündin zu reservieren. Es dauerte keine 4 Wochen, und Pepsi kam auf die Seite und wurde uns vorgestellt. Pepsi war damals geschätzte 2 Jahre und schon die ersten Bilder haben uns verzaubert!
Wir haben kurzum beschlossen nach unseren Urlaub zu ihr in ihre Pflegestelle in Hannover zu fahren, und ihr ein neues zu Hause bei uns in Ludwigshafen zu geben.
Ja, und das Abenteuer Samojede startete dann wie bereits oben erwähnt im April 2004 und hat seitdem unser Leben verändert.



Pepsi


Schon sehr früh spürte ich, dass wir uns den Notfallhunden aus Dank verpflichtet fühlten, und so boten wir uns kurzum bei Tanja Rheinheimer als Pflegestelle für weitere Notfallhunde an.
So haben wir dann u.a. 7 Hunde als Pflegestelle bis dato ein kurzfristiges zu Hause geschenkt.


Bei der Organisation Samojede-in-Not war ich sozusagen neben Tanja Rheinheimer und Diana Glock Gründungsmitglied, da man mich gleich nach der entstandenen Idee Samojede-in-Not zu gründen ansprach, ob ich bereit wäre innerhalb dieser privaten Orga die Angelegenheiten rund um den Transport der Samojeden zu übernehmen.
Selbstverständlich war das für mich eine Ehre, und ich stieg ein.
Für mich ein leichtes Unterfangen, da ich beruflich ein Reisebüro leite, und mich somit mit solchen Dingen auskenne. ;-)
Erst viel später, am 12.10.2005 kam dann unsere zweite Hündin zu uns. Sie war ein Samojede von Samojede-in-not.de aus einem Tierheim bei Malaga und wurde als Abgabehund bezeichnet, und wir meldeten uns sofort als Pflegestelle.  Eine "Situation" aus der die damalige "Tormenta" und dann umbenannte Tala nicht mehr entkommen sollte. Auch sie fand ihr neues zu Hause bei uns! :-) 

Tala verkörpert für mich im Aussehen einen Polarwolf. Deswegen gab ich ihr den indianischen Namen, der Wölfin bedeutet: Tala!
Ich hatte immer den Wunsch mit meinen Samojeden aktiv zu arbeiten, sei es nun im Schlittenhundesport (Zugsport) oder auf eine andere Art und Weise.
Pepsi und Tala waren jedoch nicht so besonders am Zugsport „interessiert“.  Sie waren eher von der gemütlicheren Sorte, sodass ich mich mit leichten Rollerfahrten und ausgiebigen Wanderungen sowie Trekking Touren zufrieden gab.
Leider ist unsere Pepsi im Juni 2011 plötzlich und unerwartet viel zu früh verstorben, was mich sehr mitgenommen hatte.
Meine Tierschutz-Kolleginnen und Kollegen von Samojede-in-not kamen im August auf mich zu und baten uns, einen 14 monatigen Samojeden Rüden zur Pflege aufzunehmen. Gesagt, getan.

Ich erkannte sofort das Riesen-Potential, das in dem Rüden schlummerte, und verliebte mich sofort in den tollen Bub. Wir beschlossen „Takoda“ zu behalten und ich konnte den Grundstein für meine „aktivere“ Sportlaufbahn mit einem Samojeden legen.
Es wurde sofort deutlich, dass Takoda einen Riesenspaß dabei hatte, mich aktiv beim laufen und Fahrrad fahren zu begleiten – mehr sogar - er verlangte förmlich danach und forderte diese Art der Auslastung und Beschäftigung für sich ein. Dies war mir natürlich eine Riesenfreude!

Nun wurde auch der Canicross-Gedanke geboren. Schon früher hatte ich mich mit dem Thema beschäftigt, mangels geeigneter Hunde diesen Sport aber nie so richtig ausüben können.  
Nach ein paar inaktiven Tierschutz Jahren aus beruflichen und familiären Gründen war mir natürlich auch sofort klar, dass ich nun endlich wieder Samojede-in-not.de etwas zurückgeben konnte - ich beschloss das Samojede-in-not.de-Canicross Team zu gründen, um somit auf Wettkämpfen mehr auf unsere Organisation und die wunderbare Rasse der Samojeden – die leider immer weniger auf Schlittenhunderennen vertreten sind – aufmerksam zu machen.
Unsere ersten beiden Rennen fanden im November und Dezember 2012 statt.
Auf beiden Rennen konnten wir eine tolle Aufmerksamkeit und ein positives Feedback erzielen und freuten uns über unsere – für uns als Anfänger – guten Leistungen und Auszeichnungen.
Berichte zu den einzelnen Rennen kann man unter „Erlebtes“ auf Samojedenzauber.de nachlesen!
In kommenden Jahren wollen wir wieder an den Start gehen und ein kleines, aber feines Samojeden-Zughunde Team aufbauen. Gerne informiere ich euch in Zukunft über Renntermine und Events, bei denen wir beide dabei sein werden. Siehe unter "Zukünftiges".

Auf diesem Wege möchte ich auch sehr gerne Interessierte für den Zughundesport ermutigen, sich mir anzuschließen!
Ich gebe Euch gerne Auskunft über die Sportart und stehe mit Rat und Tat zur Seite. Ich würde mich sehr freuen wenn sich das Samojede -in-not.de Team vergrößert.
Ansonsten findet jeder Mensch der einem Samojeden in Not Hilfe leisten möchte, ein offenes Ohr! Schon jetzt hierfür ein herzliches Dankeschön!

Am 13.11.2013 ist auch wieder ein Stück Zukunft eingezogen und bereichert von nun an das Rudel vom Samojedenzauber. Xiu Yuma Beautiful of Whiteline ist unser neuer kleiner Stern am Samojedenhimmel. Wir freuen uns schon jetzt mit ihm gemeinsam ganz viele Abenteuer erleben zu können. Auch er wird behutsam in den Schlittenhundesport herangeführt, und sicherlich die ein - oder andere alternative Hundesportart wie z.B. Treibball aktiv betreiben. :-)


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