Canicross


Canicross ist eine hervorragende Sportart, um Samojeden bzw. Schlittenhunde gerade in den Übergangszeiten wie Frühling oder Herbst gezielt auszulasten. 
Ich benutze Canicross auch um junge Hunde an den Zugsport heranzuführen, da ich bei dieser Sportart einen stärkeren, direkteren Eingriff und Einfluss auf den Hund habe. 
Signale, Tempoangaben und Korrekturen können hierbei sehr gut angewendet bzw. trainiert werden.
Die dabei enstehendene Verbindung zwischen einem selbst und dem Hund, das gemeinsame "erarbeiten" von Strecken ist eine sehr "glückspendende" Angelegenheit. :-)


 Unsere "Basis Sportart" ist und wird auch der Canicross bleiben.

Ein Bild aus unseren Anfangszeiten: Canicross mit Samojede Takoda in Eich Dezember 2013

Unser allererster Start in Wald-Michelbach Nov 2012!  Takoda

Canicross-Samojede Takoda und ich in der Husky Verbandszeitung

Vulcanicross - Takoda 2014

Takoda / Vulcanicross 2014

Canicross in Dobel - Yuma 2014

Auch "warm machen" gehört dazu -Canicross mit Samojede Yuma bei der  Deutsche Meisterschaft "off snow" in Lauf 2015

Canicross – was genau ist das eigentlich?  

Canicross kommt aus dem französischsprachigen Raum, und wurde von französischen Veterinären erfunden.

Die ersten Canicross Veranstaltungen fanden schon in den 80-iger Jahren statt.
Beim Canicross bildet der Läufer mit seinem Hund ein Team, welches einen vorgegebene Strecke mit meist 5.5 - 6 km 
Länge in möglichst kurzer Zeit absolviert. Die Teilnehmer sind, mittels Bauchgurt und einer ca. 2m langen Leine mit Ruckdämpfer welche am Zuggeschirr des Hundes befestigt ist, mit ihrem Hund verbunden.
Die Grundregel ist, dass sich der Hund möglichst immer vor dem Läufer befindet. Krasse Verstöße

wie z.B. ein "hinterherziehen" des Hundes führen zur Disqualifikation, denn der Hund soll sichtlich Spaß an dem Sport haben.
Es gibt die Möglichkeit von Massenstarts genauso wie Einzelzeitläufe, und sog. Jadgstarts - je nach Veranstaltung.
Es wird in verschiedenen Altersklassen, angefangen bei den Kindern bis zu den Senioren, gestartet.

Weiterhin wird zwischen Damen und Herren unterschieden.
Bei den Hunden gibt es in der Regel keine Unterteilung in Klassen, ausser bei manchen klassischen

Schlittenhunde Rennveranstaltungen je nach Regelwerk der jeweiligen Verbände. Hier wird oftmals zwischen reinrassig
-die vier offiziell anerkannten Schlittenhunderassen - Siberian Husky, Grönlandhund, Malamute und Samojede - und anderen Rassen - meistens Hounds unterschieden. Die Größe des Hundes spielt ebenfalls keine Rolle. 

Canicross ist bei uns auch Familiensport! :-) Tochter Lisa mit Yuma


Frauchen mit Yuma beim Canicross

Yuma - Startphase Liebenscheid 2015 bei Schneefall

Im Ziel- Yuma zieht uns in Liebenscheid 2015 zum Sieg

Eich Camicross
Samojedin Sonea bei Lisa, Takoda bei mir am Bauchgurt


Canicross Training mit zwei Samojeden am Gurt: Yuma & Takoda. Im Wettkampf ist diese Disziplin  "noch" nicht vorgesehen...

Als Vertreter mit den sog. reinrassigen Schlittenhunden sehen wir uns aber als ein Erbe der sogenannten S-Klasse. "S" steht für Skandinavier. 
Normalerweise  ist die Skandinavier Klasse eine Klasse auf Schnee, sprich mit Langlaufskiern und einem Hund davor am Bauchgurt.
Die Sportler die früher die Sklandinavierklasse trainierten benutzten das Laufen mit dem Hund in den Sommermonaten als Übungseinheit. Früher gab es unter dem Dach des DCNH auch Wettbewerbe in dieser Klasse.
Nach wie vor vertreten wir die fundierte Meinung, dass auch beim Canicross bzw. der S-Cross Klasse eine Trennung in den verschiedenen
Klassen / Hunde notwendig ist. Es macht einen Riesenunterschied ob ich einen Samojeden am Bauchgurt habe, oder einen Hound.

Leider geht man jedoch inzwischen im VDSV einen anderen Weg, und sieht das anders.
Eine Unterscheidung bei den Hunden ist nicht mehr vorgesehen
und einige Canicross Veranstaltungen laufen unter dem Regelwerk des ECF, das mit der des IFSS (Schlittenhundesport) nicht mehr viel gemeinsam hat.


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