Donnerstag, 8. September 2016

Unser "Aktiv-Hundeurlaub" in Österreich August/September 2016

Um sie geht es hauptsächlich in unserem gemeinsamen Urlaub in St. Michael / Lungau - Österreich: Tala, Alwin,Yuma, Takoda, Trip & Snow

Endlich war es soweit. Unser langersehnter Jahresurlaub war da.
Wie in den letzten beiden beiden Jahren, haben wir uns unserer Liebe zu den Bergen entsprechend für Österreich entschieden. Es hat uns wieder in das gleiche Gebiet rund um den Katschberg verschlagen, jedoch dieses mal im Lungauer Teil, dem unter dem Katschberg liegenden Ort St. Michael, wo wir ein tolles Ferienhaus mieten konnten.
Insgesamt blieben wir 11 Nächte.


Unser schönes Ferienhaus. Hinten eingezäunter Hundebereich

Unsere Terrasse. Das Wetter lädt uns oft ein sie zu nutzen und dort zu essen.
Unsere tolle Aussicht vorne raus
Aussicht von unserem Küchenfenster. Ich werde diese Aussicht vermissen!


Doch noch etwas war neu: Wir hatten Begleitung! :-) Jacqueline, unsere Trainingspartnerin und sehr gute Freundin hat uns die ersten 8  Nächte mit ihren zwei Whiteliner Samojeden Trip (5) und Snow ( 11 Monate) begleitet. Achim, ein guter Freund von ihr war ebenfalls mit von der Partie, und so teilten wir uns das schöne Ferienhaus, was genügend Platz für alle bot.

Auf dem Plan standen neben den Wanderungen auch ein gezieltes Training, um Snow an die Zugsportarbeit heranzuführen.
Mit dabei hatten wir insgesamt 2 Scooter und ein Bike.

Insgesamt 4 Einheiten haben wir gemeinsam absolviert, wovon eine eine Canicross Einheit von mir  über 4 km mit Yuma und Snow war.

Die Wanderungen waren wie immer sehr schön. Wir hatten auch wieder enormes Glück mit dem Wetter. Lediglich einmal regnete es - und das am absoluten letzten Tag vor der Abreise, was wir sehr locker verschmerzen konnten.
Diverse Wanderungen haben wir aus den letzten zwei Jahren wiederholt, aber auch neue Wege gefunden und bewandert. In diesem Jahr haben wir auch zwei Gipfelbesteigungen gemacht. Einmal haben wir das Speiereck (2411 m) erklommen, der zweite Gipfel - ich denke das war "unser" Highlight aller Touren  - das Kareck (2481 m). Doch dazu später. Nun mal schön der Reihe nach. Chronologisch des Überblicks wegen.

1. Wandertag: Der Bacherlebnisweg im Pöllatal.
Eine 5 km (einfache Strecke) lange Strecke vom Parkplatz des Pöllatals bis hin zur Kochlöffelhütte.
Wir gehen diesen Weg immer wieder gerne, bietet er ein tolles Bergpanorama und ist vor allem für unsere Oldies sehr leicht zu gehen, da er fast ohne extreme Steigungen auskommt.
Das entscheidende Plus: Der einen immer begleitende Bachlauf zum abkühlen und planschen für die Hunde.
Ab der Kochlöffelhütte fährt Beate dann mit Alwin und Tala mit der Tschu Tschu Bahn zurück. Die 4 Samojeden, Achim, Jacqueline und ich laufen wieder zurück.

Impressionen: 

Es geht los...
Takoda bei mir am Bauchgurt

Achim mit Jacqueline Snow (li) und Trip (re)

Der "Zauber" mal komplett :-) Von links nach rechts: Alwin, Yuma, Beate, Micha, Tala & Takoda

Immer wieder Pausen am Wasser

Beate mit der tapfer marschierenden Tala

Alwin nimmt ein Bad im kühlen Bach

Trip & Snow

Yuma, Alwin und Takoda <3

Die Kochlöffelhütte ist erreicht. Wir sitzen wieder an unserem "Stammplatz" :-)

Ein herziges Bild...Achim mit Tala. Irgendwie hat sie seine Nähe gesucht!
2. Wandertag: Die Ebenwald Runde / Weg 113 ab/bis Bonner Hütte

Ein schöner Wanderweg, der sich vor allem durch eine schöne Passage entlang eines wildromantischen Bachlaufes auszeichnet. Insgesamt wandern wir heute ca. 2 Std.

Die Oldies haben eine Pause verdient. Wir marschieren nur mit den Samojeden. Beate, Jaqcueline & ich. Von links nach rechts: Takoda, Yuma, Trip, Snow.

Takoda, Yuma, Trip, Snow

 3. Wandertag: Die Hollerberg Runde (Weg 93) auch Grubentalrunde genannt.

 Beate gönnt sich heute eine Pause und bleibt bei den Oldies Tala und Alwin. So gehe ich mit Jacqueline und den vier Samojeden auf Empfehlung des Tourismusbueros St. Michael die Hollerberg Runde. Sie sei wohl sehr schön sein - was sich bestätigte - und sie soll vor allem "Kuhfrei" sein. Ein Problem was uns im Sommerurlaub immer wieder begleitet. Die Kühe attackieren uns mit den Hunden, verteidigen ihre Kälber. Eine sehr gefährliche Angelegenheit. Wir müssen hier stets auf der Hut sein, und falls notwendig die Kühe weiträumig umrunden.


Pause - Dehnübungen ? ;-)

Tripi übertreibt es mit der Abkühlung :-))

Die vier unermüdlichen Arbeiter... <3

Jacqueline auf dem höchsten Punkt der Tour nach dem Aufstieg - dem Hollerberg (1601 m)...

Yuma, Snow Trip, Takoda

Takoda, Yuma, Jacqueline, Trip, Snow

Auch Hunde können Aussichten genießen :-)

4. Wandertag: Die Speiereck (2411 m) -  Besteigung

An meinem Geburtstag beschliessen wir, uns mit der Gondelbahn "Sonnenbahn" auf die Petersalmhütte fahren zu lassen, und von dort aus gebührend den Geburtstag an dem Gipfelkreuz des Speierecks zu feiern.
Jacqueline erklärt sich bereit, auf der Hütte mit den zwei Oldies zu bleiben, so können beide dieses Abenteuer auch miterleben. Hierfür nochmale in ganz großes Dankeschön an Jacqueline die völlig selbstlos verzichtet hat.

Es geht los...

Das Abenteuer Gondelfahren läuft ruhig ab...

Der Aufstieg beginnt. Mit dabei: die vier Samojeden, Beate, Achim und ich

Takoda und Trip ziehen mich wie Bergziegen hoch :-) Wir wechseln immer mal die Hunde durch sodass sie sich aneinander gewöhnen und lernen nebeneinander zu arbeiten.

Hier kann man erahnen wie steil das Ganze ist

Ich scheine zu fragen: "Sind wir bald oben?"

Beate mit Yuma & Snow voraus

Am Gipfel - geschafft!

Gipfelkreuz

Happy Birthday!

Es geht wieder runter....Ich habe drei am Bauchgurt - Viel Kraft ist notwendig die drei (Takoda, Yuma & Snow) zu halten

Auf der Hütte - Jacqueline mit Beate

Achim genießt den Gipfelerfolg auf seine Art :-)

Ja, Yuma - es geht wieder runter...


5. Wandertag: Oberweißburg Runde (Weg 55) mit dem schönen Blasiteich

Nach der anstrengenden Besteigung des Speierecks wählen wir heute einen leichteren Weg aus. Er ist relativ eben und leicht zu gehen. Wir sind ca. 2,5 Std. unterwegs und entdecken u.a. den wunderschönen Blaisteich bei dem dieses tolle Bild entstand:

Trip, Snow, Yuma, Takoda

6. Wandertag: Die große Katschbergrunde (Weg 97)

Eine tolle Wanderung die wir auch schon aus den früheren Jahren kennen. Sehr sehenswert - Die Gontalscharte. Landschaftlich herrlich!
Beate bleibt heute wieder bei den Oldies zurück. Also gehen Jacqueline, Achim & ich mit den vier Samojeden, die sich inzwischen schon richtig eingelaufen haben und uns stetig mehr herausfordern...


Jacqueline mit Yuma & Snow vor der Gamskogelhütten Kapelle

Jacqueline ist begeistert von der Aussicht

Fast perfekt, wenn Takoda (links) schauen würde ... :-)))

Auf der Pritzhütte stärken wir uns. Kaiserschmarrn für Jacqueline....
7. Wandertag: Prebersee und erneut der Bacherlebnisweg im Pöllatal

Wir versuchen heute eine neue Gegend zu erkunden, den Prebersee. Leider stellt sich heraus, dass dieser völlig überfüllt und zugleich teilweise wegen eines Wasserscheibenschiessens des örtlichen Schützenvereins gesperrt ist. Wir gehen dort ein kleines Teilstück, und beschliessen dann doch wieder abzufahren. Alternativ gehen wir zu unserem Lieblings-Wanderweg ins Pöllatal - Siehe Tag 1!
An diesem Tag hat Yuma seinen 3. Geburtstag, und er feiert auf seine Weise indem er wie ein Irrer in seinem Lieblingsteich buddelt.


Alwin hat Spass im Wasser

<3

Happy Birthday Du kleines Schweinchen <3

 8. Wandertag und krönender Abschluss: Die Besteigung des Karecks (2481 m) von der Katschberghöhe (1600 m) aus! 

Achim und Jacqueline sind heute mit Trip & Snow wieder abgereist, und wir entscheiden uns den  vorausgesagten letzten schönen Wandertag zu nutzen und nochmal eine große Bergtour mit Yuma & Takoda zu laufen. Über die große Katschbergrunde (siehe Tag 6), erweitern wir diese Runde mit der Besteigung des Karecks. Insgesamt 5 Std. brauchen wir für diese Wanderung.
Beim Abstieg werden wir ab der Pritzhütte von einem heftigen Gewitter überrascht und werden nass bis auf die Knochen. Teilweise kommt auch Hagel herunter. Wir schaffen es aber gesund und ohne Schaden ans Auto.

Anbei die herrlichen Impressionen dieser tollen Wanderung:

Beate an der Gamskogelhütten-Kapelle

Auf´s Kareck geht´s ...

Es geht langsam hoch - noch über Bäche...

Schritt vor Schritt

Beate - Respekt vor ihrer tollen Leistung, auch wenn Yuma sie super unterstützt und konstant hochzieht...!


Immer wieder Wasserpausen. 4 von 5 mitgebrachten Litern verbrauchen wir.

Aussicht beim wässern...Herrlich!!!

Pause in einem windgeschützten Vorsprung, das Wetter zieht so langsam auf...

Am Gipfel!


Wohlverdient auf dem Gipfel!

Geschafft!

Unser Gipfelbucheintrag

Mitten im Gewitter...Wir versuchen zu entkommen - es ist sinnlos... Beate mit Takoda

9. Wandertag: Das Saumoos in St. Michael / eine kleine leichte Tour 

Über mehrere Brücken geht es über leicht sumpfiges Gelände rund um St. Michael

 10. Tag - Es regnet stark - wir wandern nicht - sondern besuchen stattdessen die Burg Mauterndorf. Den Hunden gönnen wir eine Pause und machen einen Tag vor unserer Abreise nochmal ein paar schöne kleine Runden rund um den Fluss Murr.

Wie bereits oben erwähnt, haben wir auch noch in kleinen Einheiten (3-5 km) trainiert um die junge Snow in die Materie einzuführen.

Trainingsimpressionen:


Snow führt sich prima ein. Sie läuft hervorragend und arbeitet vorbildlich!

Tolle Morgen Impression

Wasserpause. Jacqueline & Beate

Yuma & Takoda bei der Aufholjagd

Yuma & Takoda, davor Jacqueline mit Trip & Snow

Canicross: Snow und Yuma


Österreich 2016 war wunderschön! Ich könnte mir vorstellen dass wir uns 2017 wiedersehen! Mal sehen wo es uns dann hinverschlägt...!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen